Stipendien für Medizinstudierende

Stipendien bieten euch den großen Vorteil, dass sie für ein wenig Entspannung während des Studiums sorgen, da sie euch finanziell entlasten. Wer sich jetzt denkt: „Moment, ich bin schon im 5. Semester, Stipendien kommen für mich doch gar nicht mehr in Frage“, der irrt. Gerade Stipendien, die sich gezielt an Mediziner richten, können oft erst nach dem Physikum beantragt werden. Aus diesem Grund wollen wir euch ein paar generelle Informationen zu Stipendien geben und euch ermutigen, auch in diese Richtung zu denken.

5 interessante Kongresse für Medizinstudierende

Ihr wart noch nie auf einem Medizinerkongress? Dann wird es aber Zeit! Wir möchten uns heute mit dem Thema „Kongresse“ beschäftigen und stellen euch daher 5 interessante Veranstaltungen vor, an denen ihr als Studierende kostenlos oder zumindest stark vergünstigt teilnehmen könnt.

Die Idee dafür kam uns während des Wittener Krankenhausforums, das am 17. und 18. April nebenan auf dem Campus der Universität Witten/Herdecke stattfand und bei dem sich auch zwei Studierende der Universität unter die Teilnehmer mischten. Sie bekamen die Chance zum interdisziplinären Austausch mit Führungspersönlichkeiten aus der Wissenschaft, die auf Chefärzte, Pflegedienstleitungen und Manager trafen, um einen offenen Dialog über die Zukunft unserer Krankenhäuser zu führen. Die jungen Experten konnten ihre Perspektive in die Diskussionen einbringen und hatten die Möglichkeit, interessante Kontakte zu knüpfen. Warum solltet ihr diese Chance nicht ebenfalls nutzen?

Sternstunden der Medizin – Die Entdeckung der Pockenimpfung durch Edward Jenner

Kaum ein Thema in der Medizin sorgt für so viel Zündstoff für heiße Diskussionen wie Impfungen. Immer wieder wird sich die Frage gestellt, in wie weit es Säuglingen zumutbar ist, sich mit gerade einmal 3 Monaten gleich mit sechs verschiedenen Krankheitserregern auseinander zu setzen und auch die Sorge vor Nebenwirkungen ist groß. Im Gegensatz dazu steht der nicht zu verleugnende Nutzen von Impfungen für den einzelnen aber auch für die gesamte Gesellschaft, denn Impfungen bieten Schutz vor schweren Infektionskrankheiten und deren Spätfolgen. Der Ausbruch der Masern in Berlin, der weiterhin nicht unter Kontrolle ist, hat die Impfdiskussion hierzulande neu entfacht. Selbst die Einführung einer Impfpflicht durch die Politik scheint kein Tabu mehr zu sein.

Grund für uns, einmal auf den Ursprung von Impfungen zu schauen. Wie kam es überhaupt zur ersten Impfung? Dass es die Möglichkeit gibt, Menschen gegen schwere Infektionskrankheiten zu immunisieren, verdankt die moderne Medizin den Beobachtungen und Versuchen des britischen Landarztes und Chirurgen Edward Jenner.

Stadt oder Land – welche Klinik ist die richtige?

„Soll ich lieber in ein großes Krankenhaus in der Stadt oder in ein kleines Krankenhaus auf dem Land gehen?“ Diese Frage haben sich sicher bereits viele von euch gestellt, wenn sie sich Gedanken über ihre erste Assistenzarztstelle machen. Größe und Lage des Hauses haben Einfluss auf verschiedene Aspekte eurer Facharztweiterbildung und daher handelt es sich um eine wichtige Entscheidung, die gut überlegt sein sollte. Wir können und wollen euch hier diese Entscheidung natürlich nicht abnehmen, denn eure persönlichen Erwartungen und Vorstellungen spielen dabei eine große Rolle, aber wir wollen euch zumindest die Vor- und Nachteile aufzeigen, die große beziehungsweise kleine Krankenhäuser mit sich bringen.

klinik_anamnese Wochenrückblick 06.04. – 10.04.2015

Im heutigen klinik_anamnese Wochenrückblick haben wir nur 2 größere Themen für euch: Eine Schadenersatzklage gegen TÜV Rheinland als Folge des PIP-Skandals wird dem EuGH übergeben und eine vielversprechende Antiköpertherapie gegen HIV wurde entwickelt. Außerdem gibt es wie gewohnt ein paar vermischte Nachrichten, z.B. über den Weltrekord im Schwimmen in der Altersklasse 100 – 104. Viel Spaß damit!

klinik_anamnese stellt sich vor: Anmeldung und Matchingsystem

Kommt euch das bekannt vor? Auf der Suche nach Assistenzarztstellen durchforstet ihr Stellenportale und Klinikwebsites und findet ein riesiges und unüberschaubares Angebot vor. Eine große Auswahl zu haben ist ja per se erst einmal toll. Aber mit der Wahl kommt auch die Qual. Wie sollt ihr die Klinik finden, die am besten zu euch passt? Schließlich kommt es nicht nur auf Gehalt und Standort an, sondern auch, wie ihr persönlich ins Team passt und wie gut ihr mit dem Chefarzt harmoniert. Auf solche Fragen geben euch Stellenanzeigen allerdings keine Antwort. An diesem Punkt kommt klinik_anamnese ins Spiel: Wir helfen euch dabei eure Traumstelle zu finden, indem wir euer Profil mit denen unserer Partnerkliniken matchen.

Über einen wichtigen Teil von klinik_anamnese – den Hausbesuch – haben wir euch ja bereits in einem früheren Blogartikel ausführlich berichtet. Heute soll es um die Anmeldung und den Matchingprozess gehen.

klinik_anamnese Wochenrückblick 30.03. – 03.04.2015

Es ist schon wieder Freitag und damit Zeit für unseren klinik_anamnese Wochenrückblick. Diesmal geht es um die Diskussion über die ärztliche Schweigepflicht, einen neuen Ebola-Impfstoff und die Abschaffung der Pflegenoten. Außerdem gibt es noch ein paar Tipps zu anderen interessanten Artikeln.

7 Fragen an … Dr. Hannah Scheuing

Eine der wichtigsten und gleichzeitig wohl am breitesten gefächerten Fachrichtungen in der Medizin ist die Innere Medizin. Keine andere Fachrichtung beschäftigt sich mit so vielen verschiedenen Organsystemen zugleich. Außerdem gibt es nur sehr wenige Patienten in der Klinik, die kein internistisches Problem haben – ganz abgesehen von ihrer eigentlichen Grunderkrankung. Auf Grund dieser Vielfältigkeit fällt es schwer, den einen Stereotypen des Internisten zu zeichnen. Vielmehr begegnen einem verschiedenste Charaktere in den einzelnen Subspezialisierungen. Eine Gemeinsamkeit ist aber, dass Internisten meist sehr viel Wissen besitzen und viel analytisch denken und Befunde interpretieren müssen, während invasive Eingriffe nicht unbedingt zum alltäglichen Geschäft gehören. Wer aber meint „Internisten wissen zwar viel –  können aber nichts“, liegt ganz klar falsch. Denn auch in der Inneren gibt es kleinere und größere invasive Maßnahmen wie Biopsien oder endoskopische Untersuchungen, welche durchgeführt werden müssen, um letztendlich zur richtigen Diagnose zu gelangen.

klinik_anamnese Wochenrückblick 23.03. – 27.03.2015

Auch wenn die tragischen Ereignisse rund um den Absturz des Germanwings Flugs 4U9525 über Frankreich alles andere überschatteten, so möchten wir euch trotzdem die wichtigsten gesundheitspolitischen Themen der vergangenen Woche vorstellen. Diesmal geht es um einen Vorschlag zur Neuregelung von Organtransplantationen, den Kampf gegen resistente Krankenhauskeime und eine neue Studie zum Ärztemangel. Wie gewohnt  findet ihr weiter unten drei weitere interessante Meldungen.

Vereinbarkeit von Familie und Beruf – Teil 2: Ist im Ausland alles besser?

Beim letzten Mal haben wir euch die Lage der Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Deutschland aufgezeigt, in diesem Teil der Reihe soll es nun um Arbeitsmodelle aus dem Ausland gehen. Aber wohin sollte man blicken? In Österreich etwa sind die Bedingungen leider auch nicht viel besser. Zwar wurde Anfang 2015 eine 48 Stunden Woche eingeführt, bei der praktischen Umsetzung hapert es allerdings noch. Da nicht genug Ärzte vorhanden sind um den nötigen Schichtdienst zu leisten, leidet darunter vielerorts die Versorgung der Patienten. Ein weiterer Nachteil dieser Arbeitszeitverkürzung sind die Gehaltseinbußen vieler Jungmediziner um bis zu 30%. Insgesamt kämpft Österreich mit denselben Problemen wie Deutschland: der Nachwuchs ist immer unzufriedener und geht ins Ausland. Den Ergebnissen einer kürzlich veröffentlichten Umfrage zufolge beabsichtigen gut 50% der Medizinstudenten in Österreich nach ihrem Studium die Abwanderung ins Ausland. Neben dem Gehalt zählten auch die Arbeitsbedingungen zu den Hauptgründen für die Auswanderungsabsicht. Dabei zieht es die Nachwuchsmediziner unter anderem in die Schweiz.